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Stimmbildungsseminar mit Jürgen Faßbender

15. September 2018 - Der Chorverband Kurpfalz Heidelberg hatte am Samstag die Sängerinnen und Sänger seiner Mitgliedsvereine zu einem Workshop nach Rauenberg in die Mannaberghalle eingeladen. Einen ganzen Tag wollten sich die neunzig Teilnehmer der Stimmbildung widmen und das war eine sehr gute Entscheidung!

Stimmbildung

Dem Chorverband war es gelungen, als Referenten Jürgen Faßbender zu engagieren, der mit seinen Chören in den letzten Jahren 1. Preisträger fast aller wichtiger internationaler Chorwettbewerbe wurde. Im Jahr 2012 erhielt er eine Berufung in den World Choir Council, als einer der drei deutschen Vertreter dieses weltweit agierenden Gremiums.

Mit Übungen, die vor dem eigentlichen Singen die Stimme, das „Instrument“ jeden Sängers „auspacken“ sollten, eröffnete Faßbender den Seminartag. Techniken, die zeigten, wie der ganze Korpus zum Klangkörper wird folgten, wurden in praktischen Übungen umgesetzt und brachten sofort, für alle hörbar, größeres Klangvolumen und eine schönere Klangfarbe in den Raum.

Anhand von Passagen aus verschiedenen Musikstücken erläuterte Faßbender in vielen praktischen Übungen die Wichtigkeit von Phrasierungen und Aussprache, Betonung, Versmaßen und Obertönen. Bei niemandem kam dabei der Gedanke auf, es sei zu viel der Theorie.

Der große Beifall am Ende des Workshops, sowie die vielen positiven Kommentare zeigten , dass der Tag für die Teilnehmer nicht nur ein lehrreicher und informativer, sondern auch ein kurzweiliger war, der geradezu nach einer Wiederholung ruft!

Zu danken gilt es noch dem Sängerbund Rauenberg, der die Teilnehmer mit Kaffee, Kuchen und einem kleinen Mittagsimbiss bewirtet hat.

Wer nicht dabei war, hat eine große Gelegenheit versäumt, sich und seine Stimme weiterzubilden!

 

 

Badische ChorPrämie für Heidelberger Chorverband

Seit Sonntag, 29. April, zählt der Chorverband Kurpfalz Heidelberg zu den Trägern der Badischen ChorPrämie 2017. Beim Chorverbandstag des Badischen Chorverbandes (BCV) in Leimen hat der Chorverband die mit 1500 Euro dotierte Auszeichnung erhalten.DSCF2496

Mit seinem Chorfestival „Singende Altstadt“ als Präsentationsplattform für alle ihm angeschlossenen Chöre und solche aus der Nachbarschaft überzeugte der Chorverband die ChorPrämien-Jury. 25 Chöre mit rund 1000 Sänger hatten im Sommer vergangenes Jahr mit dieser Veranstaltung beispielhaft für den Chorgesang geworben, so die Jury, die sich erfreut darüber zeigte, dass diese Veranstaltung in 2018 erneut aufgelegt werden soll. 

Die Badische ChorPrämie ist ein Preis, den der Badische Chorverband für besondere Projekte, Konzerte, Veranstaltungen und Ideen vergibt, die den Chorgesang in Baden auf außergewöhnliche und innovative Weise fördern. Zwölf Vereine aus dem Bereich des BCV erhielten am 29. April die Badische ChorPrämie, die 2011 erstmals vergeben wurde.

Der Chorverbandstag des Badischen Chorverbandes, dessen Gastgeber der Chorverband Kurpfalz Heidelberg ist, begann um 9 Uhr in der Aegidius-Halle in Leimen St. Ilgen. Der Chor More than words des Gesangvereins Liedertafel Leimen unter der Leitung von Tim Fuhrmann hat die Delegierten aus den rund 1500 Badischen Gesangvereinen musikalisch willkommen geheißen. Tags zuvor beraten bei der Frühjahrsarbeitstagung Präsidium des BCV sowie die Vertreter aller 22 regionalen Chorverbände aktuelle Themen.

Ulrich Engelhardt, Vorsitzender des Chorverbandes Kurpfalz Heidelberg, hat die Teilnehmer der Frühjahrsarbeitstagung nach einem Empfang durch Oberbürgermeister Hans Reinwald um 18 Uhr im Leimener Rathaus, in der Kurpfalz willkommen geheißen.

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13 Absolventen dürfen sich ab sofort als „Vize-Chorleiter(in)“ bezeichnen - Prüfungen des Chorverbandes Kurpfalz Heidelberg mit Bravour bestanden

von Reinhold Stegmeier, April 2018

Dieser Tage herrschte im Gesellschaftshaus in Heidelberg-Pfaffengrund eine spürbare Nervosität. Kein Wunder, galt es doch für 13 Absolventen vor einer gestrengen Jury ihre Vize-Chorleiter-Prüfung abzulegen. Doch alles der Reihe nach: Seit 23 Jahren bietet der Chorverband Kurpfalz Heidelberg seinen Mitgliedsvereinen an, ambitionierte Sängerinnen oder Sänger zu Vize-Chorleiter(innen) auszubilden. Die Gründe hierfür sind vielfältiger Natur, denn: Was geschieht zum Beispiel, wenn der hauptamtliche Chorleiter krank wird oder einen Unfall erleidet? Was passiert, wenn eine Hochzeit oder eine Beerdigung ansteht und der „Hauptamtliche“ durch irgendwelche Umstände verhindert ist? Wohl dem Verein, der in solchen Fällen auf seinen Vize-Chorleiter zurück greifen kann.

Der Chorverband Kurpfalz Heidelberg hat aus dieser Not eine Tugend gemacht und bietet seinen Mitgliedsvereinen seit 1995 Vize-Chorleiter-Seminare an. Mentoren der ersten Stunde sind der zweite Verbandschorleiter Alexander Marx und Bezirkschorleiter Wolfgang Sachs. Die Teilnehmer selbst kamen aus den Chorverbänden Mannheim und Heidelberg. Sogar aus dem Chorverband Badisch Franken hatte sich eine Teilnehmerin gemeldet, was für die Güte und Qualität der Unterrichtsmethodik von Alexander Marx und Wolfgang Sachs spricht. Der Unterrichtsstoff war breitgefächert und umfasste die Fächer Allgemeine Musiklehre, Rhythmik, Harmonielehre, Stimmbildung, Dirigat, Probendidaktik sowie den Umgang mit der Stimmgabel.

Bei der Abschlussprüfung waren neben den 13 Probanden und ihren beiden Mentoren auch der erste Verbandschorleiter Dr. Armin Fink sowie Verbandsvorsitzender Ulrich Engelhardt anwesend. Letztere bildeten auch die Jury. Dann schlug für die Prüflinge die Stunde der Wahrheit. Jeder der 13 Teilnehmer trat an den Notenpult und dirigierte ein Lied. Verbandschorleiter Dr. Fink bewertete nicht nur das äußere Erscheinungsbild der künftigen Vize-Chorleiter, sondern ging mit den einzelnen Probanden auch ins Detail, wie etwa Takt- und Tonarten in Dur und Moll, Zweier-, Dreier und Vierertakt ebenso wie Einsatz, Ab - und Aufschlag und dergleichen musikalisches Fachwissen mehr. Und was die Jury besonders beeindruckte: Sämtliche Prüfungsteilnehmer waren mit Feuereifer bei der Sache und glänzten mit einem fundierten Wissen.

Verbandschorleiter Armin Fink sparte nicht mit Komplimenten und sprach von einem der besten Kurse in den letzten Jahren. So war es auch für den Verbandsvorsitzenden Ulrich Engelhardt eine Freude, zusammen mit Dr. Fink die Prüfungszertifikate an die 13 frischgebackenen Vize-Chorleiter(innen) auszuhändigen, nämlich an Tiziana Abegg (Heidelberg), Dieter Bethke (Nussloch), Bernhard Brecht (St. Leon-Rot), Gerhard Dierkes ((St. Leon-Rot), Kathleen Ditter (Schönau), Klaus-Dieter Fark (Mannheim), Manfred Karl Heiß (Schönbrunn), Nicole Knauer-Thomer (St. Leon-Rot), Stefan Schnabel (Mauer), Siegfried Steeb ((Wiesloch), Regina Sternetseder (Mühlhausen), Madeleine Wagner (Tauberbischofsheim) und Georg Wältner (Schönau).

Die anschließende Manöverkritik durch Ulrich Engelhardt und Dr. Armin Fink fiel durch die Bank weg überaus positiv aus – sowohl für die Lehrgangsteilnehmer als auch für die beiden Mentoren Alexander Marx und Wolfgang Sachs. Tiziana Abegg war es vorbehalten, den Dank der Lehrgangsteilnehmer, verbunden mit einem Weingeschenk, auszusprechen. Ihre Ausführungen gipfelten in der Feststellung „Wir konnten nicht nur von den hervorragenden Mentoren, sondern auch voneinander sehr viel lernen.“ Verbandschorleiter Fink gab dem Chorleiternachwuchs noch einen wertvollen Tipp mit auf den Nachhauseweg: „Bitten Sie Ihren Dirigenten, dass er Sie in die Chorleitertätigkeit aktiv mit einbindet. Wer nur mal gelegentlich etwas machen darf, verliert nicht nur die erworbenen Fertigkeiten, sondern auch die Lust.“

Das Foto (privat) zeigt die frischgebackenen Vize-Chorleiter(innen) mit ihren Zertifikaten, Verbandschorleiter Dr. Armin Fink, Verbandsvorsitzender Ulrich Engelhardt sowie die beiden Mentoren Alexander Marx und Wolfgang Sachs.

Vizechorleiterkurs2018

 

 

Hohe Auszeichnungen für Alexander Marx beim Delegiertentag des Chorverbandes Kurpfalz Heidelberg in Reichartshausen

40 Jahre Chorleiter

von Reinhold Stegmeier, März 2018

Über 40 Jahre lang Chorleiter mit viel Herzblut und über 30 Jahre lang ununterbrochen Mitglied der Vorstandschaft des Chorverbandes Kurpfalz Heidelberg waren gewichtige Gründe dafür, einen Mann in das Rampenlicht der Öffentlichkeit zu stellen, der sein Leben von frühester Jugend an der Musik und dem Gesang gewidmet hat: Alexander Marx!

Die dieser Tage in der Reichartshausener Festhalle stattgefundene Delegiertenversammlung des Chorverbandes Kurpfalz Heidelberg mit rund 300 Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsvereine bot die passende Kulisse für eine nicht alltägliche Ehrung. „Ehre, wem Ehre gebührt! Und das gilt besonders für Alexander Marx,“ meinte Verbandschorleiter Dr. Armin Fink, als er ans Mikrofon trat. Akribisch zählte er die Verdienste von Alexander Marx um den Chorgesang auf: Über 40 Jahre Leiter mehrerer Chöre, seit 1987 zweiter Verbandschorleiter des Chorverbandes Kurpfalz Heidelberg, Leiter von Vizechorleiterlehrgängen der Chorverbände Heidelberg und Mannheim, Durchführung von Stimmbildungsseminaren, Verbandschorleiter des Kurpfälzer Chorverbandes Mannheim von 2004 bis 2014 und viele andere Tätigkeiten mehr.

Für diese tollen Leistungen überreichte Armin Fink seinem langjährigen Stellvertreter den Ehrenbrief für über 40-jährige Chorleitertätigkeit des Deutschen Chorverbandes, noch unterschrieben von Präsident Dr. Henning Scherf, zu dessen Nachfolger mittlerweile Altbundespräsident Christian Wulff gewählt wurde.

Ulrich Engelhardt, Vorsitzender des Chorverbandes Kurpfalz Heidelberg, hatte ein weiteres Ehrangs-Sahnehäubchen parat und ernannte Alexander Marx auf einstimmigen Beschluss der Vorstandschaft zum neuen Ehrenmitglied.

 

 

Chorverband Kurpfalz Heidelberg zog in Heiligkreuzsteinach positive Bilanz - allen Unkenrufen zum Trotz erfährt der Chorgesang eine Blüte wie nie zuvor

von Reinhold Stegmeier, März 2017

Jahreshauptversammlungen sind für fast alle Vereine oftmals ein notwendiges Übel. Wenn die Mitglieder nämlich eine ellenlange Tagesordnung zu Gesicht bekommen, denkt sich so mancher: „Halt stopp, das will ich mir nicht antun. Da bleibe ich lieber zu Hause!“ Ganz anders aber, wenn der Chorverband Kurpfalz Heidelberg seine 128 Mitgliedsvereine mit deren 220 Chören und derzeit exakt 6284 kleinen und großen Sängerinnen sowie Sängern zu seinem alljährlichen Verbandstag, dieses Mal in der Steinbachhalle in Heiligkreuzsteinach, einlädt. Zugegeben, der Delegiertenbesuch hätte etwas besser ausfallen können. Aber: Diejenigen, welche vergangenen Sonntagmorgen den Weg in die idyllisch gelegene Odenwaldgemeinde gesucht haben, durften neben einer atemberaubenden wald- und gebirgsreichen Landschaft in der von fleißigen Händen bereits liebevoll frühlingshaft geschmückten Steinbachhalle einige frohe Stunden unter lauter Gleichgesinnten erleben. Als dann noch der gastgebende Männergesangverein 1860 Heiligkreuzsteinach unter der Leitung seines Vizedirigenten Jan Sonnberger die wunderschöne volkstümliche Weise „Handwerkers Abendgebet“ mit Axel Haarmann als brillanten Solisten anstimmte, wollte der herzliche Beifall schier kein Ende mehr nehmen. Obwohl heute Frauen das Bestehen der einst männlichen Gesangvereine bestimmen, war es für die Zuhörer nach langer Zeit wieder mal ein wahrer Ohrenschmaus, den fast 50 prächtigen Männerstimmen, welche die Steinbachhalle bis in ihre letzten Ecken ausfüllten, zu lauschen.

Aus den anschließenden Grußworten des gastgebenden Vereinsvorsitzenden Rolf Pfahl und Heiligkreuzsteinachs junger, sympathischer Bürgermeisterin Sieglinde Pfahl schälte sich für die aufmerksam lauschenden Zuhörer eines heraus: In der idyllisch gelegenen Odenwaldgemeinde ist nicht nur das Vereins-, sondern auch das gesamte Dorfleben noch in bester Ordnung. Bürgermeisterin Sieglinde Pfahl darf sich ihrer singenden und klingenden Gemeinde mehr als glücklich schätzen.

Obwohl der Bundestagswahlkampf mancherorts schon rasante Fahrt aufgenommen hat, ließen sich die Kandidaten aller Parteischattierungen entschuldigen. Lediglich der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Albrecht Schütte hatte den Weg zur Chorverbandsversammlung in die Steinbachhalle gefunden und brach dort zur Freude der Delegierten ebenfalls eine Lanze für den Chorgesang. Seit fast einem Jahr wird der Chorverband Kurpfalz Heidelberg von Ulrich Engelhardt geleitet. Ihm blieb es zu Beginn der Verbandsversammlung vorbehalten, sich bei dem vollendeten Gastgeber MGV 1860 Heiligkreuzsteinach für den wunderschönen Auftakt zu bedanken. Sein Stellvertreter Manfred Menges nahm sich in wohltemperierten Worten des Gedenkens der im Berichtsjahr verstorbenen Mitglieder, darunter auch der Chorverbandsehrenmitglieder Willi Maier und Hans-Adam Ziegler, vor, wobei der Männerchor die Totenehrung mit der zu Herzen gehenden Weise „O wie herbe ist das Scheiden“ feierlich untermalte Erster Höhepunkt des Chorverbandstages 2017 bildeten die Ehrungen langjähriger Vorstandsfunktionären(innen) der 128 Mitgliedsvereinen.

Die Verdienste der Geehrten um die Sängersache hier im Einzelnen aufzuführen würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Hier deren Namen: Roswitha Gutfleisch, Renate Kilian, Carmen Haaf, Eckart Sprenger, Richard Scheurich, Markus Sonnberger, Volker Bähr und Rainer Kilian. Sie alle wurden von Manfred Menges und Ulrich Engelhardt mit Worten des Dankes und einem ausgesuchten Präsent bedacht. Verbandschorleiter Dr. Armin Fink durfte dann noch eine besondere Ehrung, nämlich die des Chordirektors Frank Ewald, vornehmen. Dieser ist nicht nur langjähriger Dirigent beim MGV 1860 Heiligkreuzsteinach, sondern darf heuer auch auf eine 25-jährige Tätigkeit als Chorleiter zurück blicken. Für diese tolle Leistung gab es eine prächtig gestaltete Ehrenurkunde. Leider war Frank Ewald beim Chorverbandstag erkrankt. Jedoch wird ihm der MGV-Vorsitzende Rolf Pfahl diese Urkunde nachreichen.

Ulrich Engelhardts erster Jahresbericht war spannend und umfangreich. Erfreuliche Nachrichten waren die, dass der Stand der 128 Mitgliedsvereine mit 220 Chören und 6284 kleinen und großen Sängerinnen sowie Sängern konstant geblieben ist. Weniger erfreulich zu hören war die Tatsache, dass für etliche Mitgliedsvereine das Totenglöckchen bereits geläutet hat oder in absehbarer Zeit noch läuten wird. Engelhardts Appell an die Delegierten im Saal: „Wir dürfen uns also auf unseren Lorbeeren nicht ausruhen! Was uns fehlt, ist vor allem der Nachwuchs an Sängerinnen und Sängern mittleren Alters. Auch in dieser Altersgruppe sind die Frauen sehr viel aktiver!“ Und in der Tat schießen Frauenchöre wie Pilze aus dem Boden. Alsdann gab der Chorverbandsvorsitzende wertvolle Tipps, wie man junge Menschen für den Gesang begeistern kann. Dass dies durchaus möglich ist, zeigen die vielen Castings in der Fernsehlandschaft. Der Chorverband selbst hat von einer Werbeagentur eine neue Homepage gestalten lassen, mit der man unter anderem auch Menschen jeden Alters für den Gesang begeistern will. Dass dies durchaus möglich ist, demonstrierte der persönlich anwesende Chef der beauftragten Werbeagentur den Delegierten anhand vieler Beispiele sowohl optisch als auch akustisch. Aus dem weiteren Tätigkeitsbericht des Chorverbandsvorsitzenden kristallisierte sich heraus, dass man im abgelaufenen Geschäftsjahr für die 128 Mitgliedsvereine und deren 220 Chören in Sachen Aus -, Fort - und Weiterbildung sehr viel geboten habe und 2017 noch unternehmen werde.

Des Weiteren streifte Ulrich Engelhardt auch den guten Kontakt mit der Stadt Heidelberg. So werde der Chorverband Kurpfalz Heidelberg bei etlichen Aktionen der Stadt und ihres Kulturamtes aktiv mitwirken. Mit einem Dankeschön an seine Vorstandskollegen für deren aktive Mitarbeit im abgelaufenen Berichtsjahr schloss der Vorsitzende seine interessanten Ausführungen. Wie jedes Jahr für die Delegierten überaus herzerfrischend war der Bericht von Verbandschorleiter Dr. Armin Fink. Manchmal humorvoll, dann wieder nachdenklich und euphorisch legte Armin Fink seine Finger in etliche offene Wunden der augenblicklichen Sangesszene. Sehr aktuell auch seine Frage an die Versammlung, ob die gesangliche Kulturszene überhaupt noch erwünscht sei. Ein klares JA war seine Antwort. Den anwesenden Vereinsvertretern gab er unter anderem wertvolle Hilfestellungen wie „Das Angebot in den Chören muss stimmen.“ „Umdenken in den Vereinsstrukturen ist dringend notwendig“ oder „Jeder Verein muss sein passendes Modell finden“ mit auf den späteren Nachhauseweg. Verbandsschatzmeister Uwe Gärtner gab den Delegierten einen ausführlichen Einblick in die Kassengeschäfte des Chorverbandes. Wenngleich die neue Homepage des Verbandes einen Riesenbatzen verschlungen habe, sei die Kassenlage dennoch sehr zufriedenstellend. Dies sahen auch die Delegierten so und entlasteten später auf Vorschlag von Rolf Pfahl sowohl den Verbandsschatzmeister als auch die übrige Vorstandschaft. Den Chorverbandstag am 11. März 2018 wird der Liederkranz Reichartshausen ausrichten. Mit dem gemeinsam gesungenen „Heidelberger Sängerspruch“ aus der Feder von Erich Harbarth erfuhr der Chorverbandstag 2017 in der Steinbachhalle zu Heiligkreuzsteinach einen harmonischen Abschluss.


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